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Milchmarktbericht KW 31
123rf(c)Sergey Ryzhov

Milchmarktbericht: Käufer noch in der Sommerpause

Wiederum haben die heißen Sommertage der Kalenderwoche 31 zu einer stärkeren Abnahme der Milchproduktion geführt. Infolgedessen setzt sich der rückläufige Trend in der Milchanlieferungshöhe weiter fort. Bei Milchprodukten ist das Kaufinteresse nach wie vor von der „Sommerpause“ geprägt, so dass der Warenumschlag, zwar mit festen Preisen, im Großen und Ganzen aber nur normal vorangeht. Ebenfalls etwas geringfügiger verläuft der Export von Käse. Die Geschäfte mit Milchpulver zeigen sich allgemein als freundlicher gestimmt, mit weitgehend unveränderten Erlösen.

Butter: Gedrückte Verkaufsstimmung – Reduzierte Preise
Die Hersteller von Butterstück- und Blockware melden weiterhin eine sehr verkaufsschwache Woche. Noch ferienbedingt ruhig und auf niedrigem Niveau offenbart sich die Nachfrage bei Butterstückware wie auch im Blockbutterbereich. Das Preisgefüge wurde zu Monatsbeginn bei Stückware abgesenkt, so dass dementsprechend auch die Blockbutter ebenfalls preisliche Reduzierungen hinnehmen musste. Der Verkauf von Rahm erweist sich für die Jahreszeit als gut. Das Preisniveau kann allerdings aufgrund der neuabgeschlossenen Butterkontrakte nur bedingt gehalten werden.

Hartkäse: Eingeschränkte Nachfrage
Durch die Ferienzeit, vor allem im süddeutschen Raum, zeigt sich nun ebenfalls bei Allgäuer Emmentaler Hartkäse Rundlaibe sowie bei der Blockware eine etwas eingeschränkte Einkaufsstimmung. Neben einem verhaltenen Inlandsabsatz, verläuft auch der Außenhandel ebenfalls ruhiger. Infolge der angepassten Angebotsmengen können sich allerdings die Preise auf einem weiterhin festen Niveau präsentieren.

Schnittkäse: Verringerte Absätze – Preise fest
Der Schnittkäsemarkt befindet sich, anscheinend ferienbedingt, gleichfalls in einer gewissen Warteposition. Edamer, beide Fettsorten, wie auch Gouda werden, im Vergleich zu den letzten Wochen eher ruhiger geordert. Obwohl eine Vielzahl von Bundesbürgern sich noch in den Mittelmeerregionen befinden und in Italien gleichzeitig die Festwoche „Ferragosto“ (Feiertage zu Maria Himmelfahrt) herannaht, verlaufen die Exportgeschäfte noch auf einem vergleichsweise niedrigem Niveau. Vermutlich wird deshalb die Nachfrage im Schnittkäsesegmenterst wieder in der ersten Augustwoche ansteigen. Da die Angebotssituation von Schnittkäse dem laufenden Bedarf gut angepasst ist, lassen sich etwas festere Preise erzielen.

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