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Milch-Güteverordnung: Novelle im Landanflug
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Milch-Güteverordnung: Novelle im Landeanflug

Die Zeit der nicht ganz ernst gemeinten Kommentierungen mit sarkastischem Unterton rund um die Novellierung der Milch-Güteverordnung scheint dem Ende zuzugehen. Und auch die Frage, welcher "Dauerbrenner" in welcher Reihenfolge eine Änderung erfahren wird, dürfte ohne den berühmten Fifty-fifty-Joker einer bekannten Quizsendung beantwortet sein. Im Oktober 2020 (!) wird der Berliner Flughafen BER eröffnet, Mitte kommenden Jahres gibt es mit der Veröffentlichung im Amtsblatt die neue "Verordnung zur Fortentwicklung des Rohmilchgüterechts" - und im Herbst 2021 dann eine(n) neue(n) Bundeskanzler*in.

Denn nach fast 8 Jahren Befassung verschiedener Akteure der bayerischen und deutschen Milchwirtschaft sowie zahlreicher politischer Akteure und Ebenen, und fast 5 Jahre nach der ersten fachlichen Stellungnahme des VMB im September 2015 liegt nun ein Entwurf der neuen Milch-Güteverordnung vor, der von der EU-Kommission am 13. Juli 2020 notifiziert worden ist. Jetzt beginnt die formelle Phase der so genannten Stillhaltefrist, die am 14. Oktober 2020 enden wird, sofern keine ausführliche Stellungnahme bis dahin beim Bundesministerium für Ernährung. Landwirtschaft und Forsten (BMEL) eingeht. Und dann wird "das Ding" in die Befassung durch die Gremien des Bundesrates gehen. Wollen wir hoffen, dass jetzt wirklich jeder bereits alles gesagt hat. Gut Ding will manchmal Weile haben! Im immer schwieriger werdenden Abstimmungsprozess mit ständig mehr Akteuren, leider oft mit (zu) wenig Eile!

 

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