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Konventioneller Milchpreis - Corona senkt Verwertung
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Konventioneller Milchpreis - Corona senkt Verwertung

Eigentlich hatte die Milchmarktentwicklung für 2020 eine gute Startposition. Neben einer ansteigenden In- und Auslandsnachfrage, blieb zeitgleich das Milchaufkommen zum Jahreswechsel in Europa sowie weltweit ohne große Veränderung zum Vorjahr. Die Prognose für die Milchpreisentwicklung war optimistisch, mit anziehenden Werten. Für das erste Halbjahr 2020, lag die Erlöserwartung deshalb über dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Durch die Corona-Pandemie wurde allerdings der Handel abrupt eingeschränkt und es kam zu vielen Verwerfungen auf allen Märkten. Teilweise waren keine Exporte mehr möglich und im Inland war keinerlei Nachfrage aus dem Gastronomie- und Hotel-bereich vorhanden. Die Handelspreise für Standardmilchprodukte litten unter diesen Einschränkungen und wurden relativ schnell abgesenkt. Schließlich mussten auch, aufgrund der zeitweilig schlechten Verwertung, viele Molkereien ihr Milchpreisniveau reduzieren; je nach Portfolio mehr oder weniger.

Nach amtlicher Erhebung, zeigt die Bilanz der konventionellen Milchpreise in Bayern für das erste Halbjahr 2020 (Juni 2020 VMB geschätzt), eine Höhe von 33,80 Cent pro Kilogramm Milch (4,0 % Fett, 3,4 % Eiweiß, netto ab Hof) und somit einen Rückgang von über einem Cent gegenüber dem Jahr 2019.

 

Konventioneller Milchpreis - Corona senkt die Verwertung
Gesamt-Milchauszahlungspreise Bayern

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