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Gutschein-Aktion: Bayerns Milchwirtschaft stärkt Gastronomie

Während die Politik noch über Gutscheine als Konsumanreiz diskutiert, geht Bayerns Milchwirtschaft schon mit gutem Beispiel voran. Der Bayerische Milchförderungsfonds (MFF) und der milch.bayern e.V. verteilen 11.000 Gutscheine im Gesamtwert von 1,1 Million Euro als Zeichen des Zusammenhalts an die Gastronomie. Die Betriebe können die Gutscheine unkompliziert herunterladen und im Großhandel für bayerische Milchprodukte einlösen.

Statt „to go“ wieder: verweilen und genießen
Der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat unter anderem in der Gastronomie zu massiven Umsatzeinbrüchen geführt. Nun dürfen Bayerns Gastro-Betriebe schrittweise wieder öffnen. Den Anfang machte am Montag 18. Mai, die Außengastronomie; ab 25. Mai können Wirtinnen und Wirte auch die Innenbereiche wieder aufsperren. Das bedeutet: Endlich wieder im Biergarten bei einer frisch gezapften Maß und einer guten Brotzeit die Seele baumeln lassen, vorm Café in der Sonne sitzen und etwas Feines naschen, beim Lieblingswirt nicht mehr „to go“ bestellen, sondern: verweilen und genießen.

Die bayerische Milchwirtschaft begrüßt die Lockerungen ausdrücklich: „Die angelaufene Öffnung der Restaurants und Gaststätten ist ein wichtiges Signal für die bayerische Land- und Ernährungswirtschaft. Sie hat in den letzten Wochen alles unternommen, um die Versorgung der Menschen sicherzustellen“, betont Alfred Enderle, Vorsitzender des Bayerischen Milchförderungsfonds (MFF).

Gutscheine herunterladen und einlösen
Als Zeichen des Zusammenhalts unterstützen der MFF und milch.bayern e.V. die Gastronomie mit einer Gutschein-Aktion. Insgesamt 11.000 Gutscheine im Wert von je 100 Euro liegen abrufbereit: das ist ein Gesamtwert von 1,1 Million Euro.

Die Teilnahme ist für die Gastronomie einfach und unbürokratisch. Jeder Gastro-Betrieb kann sich auf der Website www.mff-bayern.de/aktion informieren, einen Gutschein herunterladen und bei den teilnehmenden Frischdiensten oder Großhändlern für bayerische Milchprodukte einlösen. Der Großhandel rechnet direkt mit dem Milchförderungsfonds ab.

Aufruf an Verbraucher
Solidarität brauche viele Mitmacher, erklärt Susanne Glasmann, Vorsitzende des milch.bayern e.V.: „Die bayerische Milchwirtschaft greift den Wirtinnen und Wirten unter die Arme. Gleichzeitig sind auch die Verbraucherinnen und Verbraucher in Bayern aufgerufen: Genießen Sie bayerische Milchprodukte und Käsespezialitäten nicht nur zu Hause, sondern auch wieder in den Biergärten, Wirtshäusern, Restaurants und Cafés!“

Die Lager sind gut gefüllt
Ob für Käseplatte oder Kasspatzen, Cappuccino mit Milchschaum oder Kaffee mit Sahnehäubchen, Joghurteis oder Topfenstrudel: Die Gastronomie kann bei der Vielfalt der Molkereiprodukte aus dem Vollen schöpfen. Denn Bayerns Milchwirtschaft hatte von Anfang an solidarisch und schlagkräftig auf die Corona-Pandemie reagiert. Alle bayerischen Molkereien stellten gemeinsam sicher, dass die gesamte auf den Höfen erzeugte Milch abgeholt und komplett verarbeitet werden konnte. So werden die Märkte auch in diesen unruhigen Zeiten in gewohnter Qualität und Vielfalt bedient.

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