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Globaler Handel Juni 2020
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Globaler Handel mit Milchprodukten Juni 2020

Kann das Handelsvolumen an das Vorjahr aufschließen?
Die Statistik der Europäischen Union über die Handelsaktivitäten der weltweit zehn größten Exportländer von Milchprodukten zeigt, dass der Warenhandel möglicherweise wieder das Vorjahresniveau einnehmen könnte. Allerdings sind die Mengen der abgewickelten Exporte im ersten Halbjahr 2020 etwas geringer ausgefallen. Dies deutet auf eine angeregte Exporttätigkeit mit den bekannten Standardmilchprodukten auf dem Weltmarkt hin. Bleibt diese Dynamik bestehen, könnten die Verluste, die während der Monate Februar bis März und noch teilweise noch im Monat April 2020, die durch die restriktiven Handelseinschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie eingetreten sind, wieder ausgeglichen werden. Damit werden möglicherweise die Ausfuhrwerte des Vorjahres erreicht.

Zwar sind noch einige wichtige Marktparameter, wie die Verkaufshöhe des Barrel-Ölpreises oder das Wechselkursverhältnis zwischen US-Dollar und dem europäischen Euro, für die Exportgeschäfte noch nicht in einem optimalen Verhältnis, dennoch konnten bereits im zweiten Jahresquartal 2020, mehr Mengen an Milchprodukten international umgesetzt werden. Der Rückstand zum Jahr 2019 beträgt demzufolge bei Magermilchpulver (MMP) sechs Prozent, bei Vollmilchpulver (VMP) fünf Prozent und bei Käse nur noch knapp vier Prozent. Butter/Butteröl hat einen Abstand von Minus 8 Prozent, während bei Kondensmilch die Differenz noch in einem zweistelligen Prozentbereich liegt.

Da die letzten Aktionen des GDT-Tenders rückläufig verlaufen sind, könnten die etwas niedrigeren internationalen Handelspreise, durchaus die Auftragsmengen erhöhen und somit die Differenz des Handelsvolumen 2020 zum vergangenen Jahr nochmals etwas verringern.

 

 

Globaler Handel Juni 2020
Globaler Handel Januar bis Juni 2020

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