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Globaler Handel mit Milchprodukten im Jahr 2019

Eigentlich könnte gegenwärtig jeder Bericht über interessante und wichtige Marktparameter sowie über die Entwicklungen des Milchmarktes, grundsätzlich mit der Standardaussage: „Covid-19 – der finanzielle Einfluss und die nachfolgenden gravierenden Beeinträchtigungen“ umschrieben werden. Auch die Bilanz des globalen Handels für das erste Jahresquartal 2020 zeigt ebenfalls einen Rückgang des Konsums an. Grundlagen für diese Kalkulation sind die Erhebungen der EU-Markt-Observationsstelle über die Exporttätigkeiten der 10 größten Exportländer von Milchprodukten.

Nach Zusammenfassung der Werte wird deutlich, dass in den ersten drei Monaten diesen Jahres bei allen wichtigen Milchstandardprodukten weniger Ware abgesetzt worden ist. Bereits im Januar 2020 haben die Nachfragen bei Milchpulver und Kondensmilch leicht nachgelassen, nun zeigt die erste Quartalsbilanz 2020, dass auch Käse und Butter vom abnehmenden Bedarf betroffen sind. Nur Molkenpulver konnte noch einen geringfügigen, positiven Abstand gegenüber dem Vorjahr erreichen. Alle anderen Milchprodukte haben kumuliert zwischen fünf und über 15 Prozent an Exportmenge verloren.

Ob in den kommenden Monaten der freundliche Absatztrend des Kalenderjahres 2019 wieder aufgenommen werden kann, hängt in vielen Staaten von den weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie ab. Zwar wird in mehreren Ländern versucht, die Beschränkungen langsam wieder in die „Normalität“ des gesellschaftlichen Lebens zurückzuführen, aber es bleibt abzuwarten, wann wirklich die Abläufe in der Wirtschaft und Gesellschaft auf „Reset“ gehen können. Es ist nicht einfach, politische Entscheidungen zwischen Gesundheitsvorsorge und notwendiger Entwicklung der Volkswirtschaft, zu treffen.

 

 

Welthandel 2019
Welthandel I. Quartal

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