Menü

News

123rf(c)PaulGrecaud

EU-Milchanlieferungen März 2020

Nach Berechnungen des statistischen Amtes der Europäischen Union, kurz Eurostat genannt, liegt die veröffentlichte Milcherzeugungsmenge der 27 EU-Staaten sowie der des Vereinigten Königreiches (United Kingdom) im Monat März 2020 bei 14,07 Milliarden Kilogramm Milch. Damit wurde der Vorjahresmonatswert um 124,8 Millionen Kilogramm Milch bzw. um 0,9 Prozent überschritten. Diese Milchmenge in der ersten Quartalsbilanz 2020 mit eingerechnet, ergibt eine Gesamtmenge von 39,8 Milliarden Kilogramm Milch und somit 841 Millionen Kilogramm Milch mehr als noch vor einem Jahr. In Prozent ist dies ein Plus von 2,2 Prozent bzw. bei Berücksichtigung des Schalttages von einem Prozent.

Weiterhin ein hohes Milchaufkommen
Die Milcherzeugungsmengen der einzelnen EU-Staaten befinden sich immer noch über den Vorjahresberechnungen. Fast jedes Land, der wichtigsten Milcherzeugungsländer, hat seine Milchanlieferung (auch mit Korrektur des Schaltjahres) im Jahr 2020 weiter ausgedehnt. Nur die Milchabgabe von Italien erreicht nicht die Höhe des Vorjahres. Immer noch deutliche Steigerungen gegenüber dem Vorjahr, weisen die Anlieferungsmengen in Irland und in Polen auf. Den ähnlichen Prozentsatz zum kumulierten Vorjahreswert (+3,8%) erreicht nun auch wieder die Milcherzeugung in den Niederlanden. Mit der Erzeugung im Monat März 2020 haben sich die niederländischen Werte an den Durchschnitt der letzten, sehr expansiven Jahre 2016, 2017 und 2018, angenähert. Frankreich hat sein Milcherzeugungsniveau ebenfalls leicht nach oben geschraubt. Seit Beginn des Jahres haben die Milcherzeuger der „Grand Nation“ zwischen ein bis drei Prozent mehr Milch je Monat angeliefert.

Zum Jahresstart 2020 sind die Erzeugungsvoraussetzungen in vielen Ländern freundlich gewesen. Die Temperaturwerte waren, vor allem auf dem europäischen Kontinent, für die Milchproduktion ausgeglichen, so dass winterliche Bedingungen wenig Einfluss auf die Milcherzeugung nehmen konnten. Inwieweit nun der Sommer seine Auswirkungen zeigen wird, bleibt noch abzuwarten. Die Grundfuttervoraussetzungen scheinen generell gut zu sein und extrem höhere Außentemperaturen sind im zurückliegenden Monat Mai 2020 nicht aufgetreten. Wegen der „Corona-Pandemie“, wird die Milcherzeugung eher weniger gedrosselt werden. Da sind die Einflüsse durch die Pandemierestriktionen auf die anderen Milchmarktparameter wesentlich ausgeprägter und haben einen höheren Einfluss auf den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich.

 

EU-27 Milchanlieferung und Vereinigtes Königreich
EU-Milchanlieferung Deutschland
EU-Milchanlieferung Italien
EU-Milchanlieferung Irland
EU-Milchanlieferung Polen
EU-Milchanlieferung Niederlande
EU-Milchanlieferung Frankreich
Eu-Milchanlieferung Dänemark
EU-Milchanlieferung Vereinigtes Königreich

Zurück zur Listenansicht

Geschäftsstelle München
Geschäftsstelle Schwaben
Geschäftsstelle Nordbayern