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EU-Milchanlieferungen Februar 2020

EU-Milchanlieferungen Februar 2020
Nach Berechnungen des statistischen Amtes der Europäischen Union, kurz Eurostat genannt, liegt die veröffentlichte Milcherzeugungsmenge der 27 EU-Staaten sowie der des Vereinigten Königreichs (United Kingdom) im Monat Februar 2020 bei 12.657,08 Milliarden Kilogramm Milch. Damit wurde der Vorjahresmonatswert um knapp 554 Millionen Kilogramm Milch bzw. um 4,6 Prozent überschritten. Bei den Februarwerten 2020 muss allerdings das Schaltjahr mit einem Tag berücksichtig werden.

Dennoch ein hohes Erzeugungspotential
Das Milchaufkommen in Europa zeigt weiterhin tendenziell ein gutes Erzeugungspotential an. Auch man wenn die Auswertungen, im Februar 2020 um den Schalttag korrigiert und die Zahlen mit dem vorhergegangen Februar 2019  mit 28 Tagen vergleicht, offenbart sich, dass fast jeder EU-Mitgliedsstaat im diesem Berechnungszeitraum mehr Milch angeliefert hat, als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Entsprechend fallen auch die Endresultate für die ersten beiden Kalendermonate Januar und Februar 2020 aus. Denn in jedem Land wurde von den Milcherzeugern prozentual kumulativ mehr Milch an die Molkereien abgeliefert.

Im Berechnungszeitraum Januar und Februar 2020 wurden insgesamt (EU 27 + UK) 25,750,98 Milliarden Kilogramm Milch erfasst. Das sind 720 Millionen Kilogramm bzw. 2,9 Prozent mehr Milch. Angepasst an den Schalttag verringert sich das Plus auf eine Höhe von 1,13 Prozent bzw. auf eine erhöhte Milchmenge von annährend 284 Millionen Kilogramm. Nach den Eurostat-Zahlen erzeugten die Milcherzeuger in Deutschland 2020 von Januar bis Februar 5.428,86 Milliarden Kilogramm und somit 2,7 Prozent mehr Milch. Bereinigt bleibt aber nur eine Anlieferungsmenge von 5.337,49 Milliarden Kilogramm, das bedeutet ein Plus von 0,96 Prozent.

Die weiteren Zunahmen wichtiger Milcherzeugungsländer der Europäischen Union, liegen in Frankreich bei 3,1 Prozent und bereinigt bei 1,3 Prozent, Irland bei 5,7 Prozent und angepasst bei 3,3 Prozent, Niederlande bei einem Plus von 4,2 Prozent, bereinigt Plus 2,4 Prozent und Polen erzeugte 4 Prozent bzw. bereinigt 2,3 Prozent mehr Milch. Nur die kumulierten Milchmengen (Februar mit 28 Tagen) von Dänemark und Italien ergaben leicht negative Zahlen von Minus 0,3 Prozent bzw. Minus 1,9 Prozent.

Tendenziell scheint das Erzeugungsniveau in Europa seinen ansteigenden Trend beizubehalten. Die Corona-Pandemie wird wahrscheinlich zu keiner Veränderung der Milchproduktionszahlen führen. Wie in den beiden zurückliegenden Jahren, könnte eine weitere Trockenheit, Einfluss auf das Milchaufkommen nehmen. Erste und ernsthafte Signale erlebten bereits schon einige Regionen in Europa im diesem Frühjahr.
 

EU-27 Milchanlieferung und Vereinigtes Königreich
EU-Milchanlieferung Deutschland
EU-Milchanlieferung Frankreich
EU-Milchanlieferung Irland
EU-Milchanlieferung Italien
EU-Milchanlieferung Dänemark
EU-Milchanlieferung Italien
EU-Milchanlieferung Polen
EU-Milchanlieferung Vereinigtes Königreich

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