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EU-28 Drittlandexport Dezember 2018

Für den Monat Dezember 2018 hat die Observatoriumsstelle für Milch der Europäischen Union (EU Milk Market Observatory (MMO)) die Export-Bilanz veröffentlicht. Einschließlich der Erhebung des Monats Dezember 2018, zeigt die Jahresbilanz einen weiteren Ausbau der Geschäftsbeziehungen über die Landesgrenzen von Europa hinaus. Weiterhin gut abgesetzt werden dabei Käse und Magermilchpulver.

Die nun vorliegende Jahresbilanz der Exportmöglichkeiten der Europäischen Union für Milchprodukte, bestätigt den bereits bekannten monatlichen Trend. Vor allem Magermilchpulver und Käse können als Zugpferd der Exportmöglichkeiten punkten. Desgleichen konnten, ebenfalls im Pulverbereich, bei Molkenpulver Verbesserungen erzielt werden.

Dagegen weisen Butter, Vollmilchpulver und auch die Kondensmilch im Jahresabschluss einen leicht geringeren Handelsumfang auf. Da diese ausgeführten Produkte einen erheblichen Fettanteil in der Trockensubstanz enthalten und bekanntlich, im Gegensatz zu Europa, die globalen Fettpreise nach unten abweichen, war es unvermeidlich, dass aufgrund dieser Konkurrenzsituation, der Export in die Drittländer mit den europäischen guten und hohen Fettwerten, öfters „Feder lassen“ musste.

Sehr markant und erfreulich in der Gesamtbilanz erweist sich das hohe Absatzniveau von Magermilchpulver. Vor allem der Vergleich zum Kalenderjahr 2016 offenbart, dass gegenüber diesem Zeitraum, der Export um mehr als 250.000 Tonnen gesteigert werden konnte. Anscheinend haben, infolge der etwas günstigeren Konditionen der Interventionsware, die internationalen Händler ihre Chance gesehen und in den vergangenen Monaten noch einmal kräftig ihre Angebote an Menge als auch an Preisen erhöht.

Nachdem in den letzten Wochen die Handelsparameter des GDT-Tenders auch weiter einen positiven Trend verzeichnen, könnte aus Sicht der europäischen Anbieter, der Jahresstart für den Drittlandexport ebenfalls freundlich verlaufen, zumal die Haushaltskassen der erdölexportierenden Länder, infolge gegenwärtig relativ hohen Erdölpreisen gefüllter sind. Des Weiteren stärkt den europäischen Handel auch ein momentan guter Wechselkurs zwischen dem europäischen Euro und dem US-Dollar, welcher die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Waren zusätzlich stärkt.

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