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Coronavirus - Durchführung von Audits für QM-Milch
(c)QM-Milch e.V.

Coronavirus: Durchführung von Audits für QM-Milch

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) breitet sich nach wie vor massiv aus. In Bayern wurde am Montag dieser Woche von Ministerpräsident Markus Söder der Katastrophenalarm ausgerufen, massive Einschränkungen im Alltags- und Berufsleben sind die Folge. Und wie es angesichts der exponentiell steigenden Zahl von Neuerkrankungen in den kommenden Tagen weitergeht, kann heute niemand wirklich sagen. Leider wird neben dem Virus auch die grassierende Unvernunft von zu vielen Mitbürgern wohl noch schärfere Restriktionen unumgänglich machen, mit Auswirkungen auch auf die Vorgehensweise auf unseren Betrieben.

Noch ist der Personenverkehr auf den landwirtschaftlichen Betrieben davon nicht betroffen, außer dem ständigen Hinweis auf strikte Einhaltung grundsätzlicher Vorkehrmaßnahmen des Umgangs und der Hygiene. In diesem Zusammenhang weist der QM-Milch e.V. in Berlin und der VMB als Regionalstelle Bayern, bezüglich der Durchführung derzeit anstehender Audits, auf die bereits bestehenden Regelungen innerhalb des QM-Standards 2020 hin. Den beauftragten Zertifizierungsstellen bietet sich auf dieser Basis eine gewisse Flexibilität, die Terminierung von Audits je nach den Umständen vor Ort vorzunehmen.

Reguläre Folgeaudits zur Verlängerung der QM-Zertifikatslaufzeit sind rechtzeitig durchzuführen. Termine für diese Folgeaudits können jedoch in der Karenzzeit von drei Monaten vor Ablauf der Laufzeit des Zertifikats oder drei Monate nach Ablauf des Zertifikats festgelegt werden. Auf begründete Antragstellung des Milcherzeugers kann aufgrund besonderer betrieblicher Gegebenheiten eine spätere Auditierung durch die Zertifizierungsstelle genehmigt werden.

Bezüglich eventuell notwendiger Nachaudits weisen wir darauf hin, dass diese grundsätzlich innerhalb eines Monats durchzuführen sind. Bei der Nachkontrolle wegen eines nicht erfüllten K.O.-Kriteriums sind laut neuem QM-Standard 2020 alle Kriterien einschließlich des nicht bestandenen K-O.-Kriteriums im Betrieb zu kontrollieren, sofern es sich um ein Kriterium der betrieblichen Dokumentation handelt.

Sonderkontrollen genießen auch aktuell aufgrund ihrer Dringlichkeit oberste Priorität und werden wie bisher zeitnah durchgeführt.
Die Zertifizierungsstellen, das sind in Bayern im Wesentlichen die milchZert in Wolnzach und LACON in Passau, wurden darauf hingewiesen, dass bei der Durchführung der Audits besonders auf die üblichen und zusätzlich auf die aktuell angezeigten Hygienemaßnahmen geachtet werden sollte. Hierzu gehören unter anderem

•    über das übliche Maß hinausgehende Nutzung der Möglichkeiten des Händewaschens
•    Verzicht auf den gewohnten Handschlag bei der Begrüßung
•    Abstand halten - mindestens 2 Meter zu den jeweiligen Kontaktpersonen
•    Unverzügliches Einstellen der Audittätigkeit des jeweiligen Auditors bei Auftreten von Krankheitssymptomen

Das ist der Stand der bundesweiten Abstimmung der Regionalstellen mit QM-Milch e.V. von Mitte dieser Woche. Da Bayern durch die Nähe zu Italien insgesamt früher von weiteren Einschränkungen betroffen sein könnte, werden wir unsere diesbezüglichen Informationen in den kommenden Tagen gegebenenfalls anpassen müssen.

 

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