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Biomarkt mit Vorteilen in der Krise
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Biomarkt mit Vorteilen in der Krise

Während der Corona-Krise traten zum Teil sehr heftige Marktveränderungen auf. Einerseits durch abgeschnittene Märkte im Export oder durch den lahmgelegtem Großhandel infolge der Sperrung bzw. Schließung des Gastro- und Hotelbereiches. Andererseits haben im März und April die Geschäfte im Einzelhandel kräftig zulegen können. Bei einigen Produkten fanden regelrechte Hamsterkäufe statt. Dementsprechend wurden vom beunruhigten Verbraucher nicht nur länger haltbare Milcherzeugnisse, sondern auch andere Milchprodukte vermehrt eingekauft. Und nicht nur das Produkt war wichtig, auch Herkunft und Region spielten eine Rolle. Der Absatz hat sich demzufolge bei den Bioprodukten zusehends steigern können, weshalb letztendlich die Handelspreise eine zunehmende Festigung erreichten.

Bio-Konsummilch wurde bereits im Februar 2020 um über 10 Prozent mehr als im Vorjahr erzeugt. In den Monaten März und April 2020, stieg die Produktion für Bio-Konsummilch auf 19,3 bzw. 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ebenfalls konnten Bio-Butter und Bio-Käse mit zweistelligen Prozentsätzen aufwarten. Die Grundlage für ein stabiles Milchpreisniveau war gelegt, obwohl Ende letzten Jahres 2019, eine erhöhte Bio-Milchproduktion von 6 Prozent, für Schwierigkeiten am Markt sorgte.

Nach amtlicher Milchpreiserhebung, bezahlten die Molkereien im ersten Halbjahr 2020 (Juni 2020 geschätzt vom VMB), mit rund 48 Cent pro Kilogramm Milch (4,0 % Fett, 3,4 % Eiweiß, netto ab Hof), gut über einen halben Cent mehr aus, als den Halbjahreswert des Vorjahres.

 

Biomarkt mit Vorteilen in der Krise
Gesamt-Milchauszahlunspreise Bayern

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