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Wahl der Bayerischen Milchkönigin 2019/20: Die Jury mit den noch amtierenden Milchhoheiten und den Finalistinnen kurz vor der Entscheidung

Auswahlverfahren: Der Juryentscheid zur Wahl der Milchkönigin

Bayern hat seit 07. Mai 2019 eine neue Milchkönigin, Beatrice Scheitz aus Andechs. Ihr zur Seite steht die ebenfalls neu gewählte Milchprinzessin, Miriam Weiß aus Betzigau. Doch wer entscheidet eigentlich, wer die neuen Milchbotschafterinnen Bayerns sein sollen. Und wie läuft die Wahl ab?

Alle zwei Jahre wird in Bayern eine neue Milchkönigin gewählt. Drei Monate vor der geplanten Neuwahl werden von den Organisatoren (seit 2018 koordiniert der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. die Bayerischen Milchhoheiten) potenzielle Bewerberinnen aus Milch- und Agrarwirtschaft aufgerufen, sich bis zu einem bestimmten Termin beim VMB zu bewerben. Die Anwärterinnen für die Krone müssen einen vollständigen Lebenslauf, ein Kurzvideo mit ihren wichtigsten Botschaften sowie ein fiktives Grußwort einreichen. Nach Anmeldeschluß treffen milchwirtschaftliche Verbandsvertreter (der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. für die Erzeugerseite und milch.bayern e.V. als Vertretung für die Molkereien) eine Vorauswahl, bei die Erfüllung der geforderten Auswahlkriterien überprüft und das eingereichte Material ausführlich nach Eignung gesichtet wird. Die Finalistinnen werden zur Wahl eingeladen, den anderen schriftlich abgesagt.

Im nächsten Schritt wurden die 7 Kandidatinnen zu einem Jurygespräch mit jeweils halbstündiger Befragung eingeladen. Die Gespräche finden unmittelbar vor dem Krönungstag statt, an dem dann das Ergebnis mit Spannung erwartet wird. Die Jury setzte sich zusammen aus Vertretern der Verbände (Milchzeuger, Molkereien), Ministerium, Medienvertreter und eine Stimme der öffentlichen Meinung. Jedes Jurymitglied hat jeweils seinen eigenen standardisierten Fragenbereich, um die Vergleichbarkeit der Antworten zu gewährleisten. Die Stimme der Öffentlichkeit wurde dieses Jahr per online-Voting ermittelt. Ca. eine Woche lang konnte jeder seine Stimme für eine von sieben Kandidatinnen abgeben. Das zusammengefasste Ergebnis des online-Votings zählte wie eine Jurystimme. Die Kandidatinnen wurden von der Jury zu Milcherzeugung und -verarbeitung, Milchqualität, Milchpolitik und Allgemeinwissen rund um die Milch befragt. Dabei wurde natürlich auch Augenmerk auf die Persönlichkeit der Bewerberin gelegt. Es zählt schlußendlich der Gesamteindruck. Und oft entscheiden Nuancen, für wen die Jury sich entscheidet.

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