01.06.2018

Positionen

Milch ist ein gesundes Lebensmittel!

Der heutige 1. Juni steht ganz im Zeichen des ältesten Kult-Drinks überhaupt, der Milch: Wie jedes Jahr wird an diesem Tag der internationale Tag der Milch begangen und dabei an die besonderen Vorzüge dieses Lebensmittels erinnert. „Die Milch hat diesen besonderen Tag verdient, aber wir müssen als Branche jeden Tag die Vorzüge des „Weißen Goldes“ Milch kommunizieren“, sagt Wolfgang Scholz, Vorsitzender des Verbandes der Milcherzeuger Bayern e.V. (VMB).
Scholz erinnert in diesem Zusammenhang an die seit mehreren tausend Jahren ungebrochene Beliebtheit des Lebensmittels. Milch und die daraus hergestellte Produktvielfalt tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. „Mit dem neuzeitlichen Trend zu pflanzlichen Alternativen kann dies auf jeden Fall nicht erreicht werden“, betont Scholz.
 
Besonders verärgert ist Wolfgang Scholz über einen, nicht zufällig in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins SPIEGEL gesetzten Bericht, mit dem Titel „Umstrittenes Lebensmittel Milch – Lebenselixier oder Krankmacher?“. Dabei werden erneut bereits bekannte, vermeintlich gesundheitliche Risiken, beim Konsum von Milch aufgezählt. Erst am Schluss kommen die positiven Aussagen: Milch fördert das Wachstum bei Kleinkindern und Jugendlichen, senkt das Schlaganfallrisiko bei Erwachsenen und hat gegenüber zahlreichen Zivilisationskrankheiten einen schützenden Effekt.
 
Ganz besonders hat der Bericht aber den Tierschutz im Fokus mit der Frage „Wie glücklich ist ihre Milch?“. Dabei wird unterstellt, dass Milchkühe – „vom vielen Melken ausgezehrt“ – frühzeitig zum Schlachten gehen. Scholz, selbst Milcherzeuger mit einem Laufstallbetrieb mittlerer Größe, kann über derartige Unterstellungen nur den Kopf schütteln. Noch nie war Tierwohl in der Milchviehhaltung auf einem derartigem Stand wie heute. „Wir achten auf eine wiederkäuergerechte Fütterung und auf eine Haltung, die den Tieren erst eine Milchleistung auf dem heutigen Niveau möglich macht“ ergänzt Scholz.
 
Der VMB hat vor Kurzem sein Aufgabenspektrum erweitert. Er wird sich in Bayern, neben anderen Organisationen, auch der Öffentlichkeitsarbeit für die Milch widmen und die Milcherzeuger vor Ort bei ihren Aktivitäten unterstützen. Neben der Bereitstellung von Werbematerialen, dient dabei auch eine überdimensionale Milchkanne als Blickfang und Anlaufpunkt für den Dialog mit Verbrauchern.
 
© Düring_BBV.de
 
Ihre nächsten Einsätze hat die Milchkanne bereits in diesem Monat: Beim offiziellen Startschuss für den bundesweiten „Tag des Offenen Hofes“ am 8. Juni in Eichstätt, sowie bei der Bauernmarktmeile Mitte Juni am Hauptmarkt in Nürnberg.